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Twitter, Facebook, Buzz

Ok – ich_bin _gestresst!
Nicht das ich nicht schon genug Zeit am Rechner verbringe, um gewisse Daten zu pflegen. Nun auch noch DAS.
Lange Zeit hab ich es ja erfolgreich umschifft, dieses Gesichtsbuch. Ich war widerständig, stark, dachte die kriegen mich nicht auch noch. Doch dann ist es am Ende so unendlich simpel.
Wer mich jetzt sieht, sieht gerade ein ungläubiges Kopfschütteln, gepaart mit einem – über sich selbst – belustigten Seufzer, den Handrücken mit einem “Hach ich kann auch nicht mehr”-Ausspruch dramatisch-sanft gegen die Stirn schlagend.
Falls es meine geneigten Leser noch nicht wissen sollten – ich bin eine Techniknull, aber dafür eine kompliziertdenkende Fühlerin. Tja, so hat Jede ihre Stärken.
Ah, ich merke ich verliere mich etwas – liegt wohl an meiner Stärke, die soeben etwas verwirrt ist von technischen social-networking-Einflüssen.
Ok – seit 2008 schwirrte bereits die erste Einladung zu facebook in meinem Postfach. Woher ich das weiß, hm…liegt wohl daran, dass ich meine Mails nicht so häufig durch Löschen aufräume, so dass mir die besagte gestern beim Filtern über den Bildschirm sprang. Jaja – das Thema mit dem Loslassen=Aufräumen=?, erinnert mich an ein Gespräch, dass ich heute hatte.

Nun gut – gestern also war es soweit. Der Anlass? Es soll Menschen geben, die lieber mit dem Gesichtsbuch herumschlawenzeln anstelle den gtalk zu aktivieren. ;) Zwecks Erhaltes sozialer Bindungen dachte ich daran, das gnädig sein auch ein Weg ist und griff ebendieses Buch aus dem www.-Regal.
Doch was war das? Ich muss sagen, ich war dezent verwirrt. Vielleicht auch wieder einmal mit Augen unterwegs die in diesen Fällen mit zwei linken Händen vergleichbar sind. Aber … ich fand das unübersichtlich, langsam. Ich finde es unattraktiv, wenn ich meinen chat-text auch persönlich abliefern kann, da es sich zeitlich nichts nimmt.
Irgendwann war ich müde, die Augen flimmerten.
Meinen letzten müden tweet von gestern fand ich dann immerhin bereits heute Abend im Gesichtsbuch.
Doch zu heute: Es war einer der seltenen Tage in denen mir eine Mittagspause gegönnt war. Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ich einmal in meinem Büro die Zeit hatte im I-net zu lesen. So stolperte ich Suppe löffelnd über Buzz. ‚Ah ein neues Wunderwerk der Technik. Wie, die sagen Facebook den Kampf an?’ Schon las man Stimmen, es sei der einzige ernstzunehmende Herausforderer. ‚Wie jetzt?’, dachte ich bei mir – ‚war mein Gesichtsbuchabend etwa umsonst?’
‚Ach was soll’s – dann nehmen wir doch einfach Alles. Nun also Buzz. Dann mal ran da.’, dachte ich weiter.
Solange ich den Überblick noch habe was mit wem vernetzt ist. Da wäre … ah ja mein Gezwitscher kommt also nun überall hin. Ich entschuldige mich schon einmal bei jenen, die mir auf mehreren Ebenen des Netzes verbunden sind oder vielleicht sein werden, für die Lesewiederholungen.
Im Grunde finde ich auch dieses g’buzze gerade recht witzig. Klar ich versteh noch nicht alles aber es scheint nette Möglichkeiten zu bieten und (!) bisher finde ich es übersichtlicher. Allerdings: es ist anscheinend noch langsamer beim Zwitschertransport.
Kein Wunder, dass man so viele Dinge aktiv haben muss. Ich will keine tweets in Buzz lesen, die 3 Stunden alt sind, also brauche ich ja geradezu weiter Twitter.
Am Ende ist es wie immer und der Kreis wird sich schließen und ich mich wieder relaxen – oooooommmm!

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1 Kommentar auf “Twitter, Facebook, Buzz”

  1. Marc sagt:

    “kompliziertdenkende Fühlerin” ist in erster Linie nichts schlechtes :-)
    Und Buzz… na ja, man muss nicht jeden Buzz sofort mitbuzzen. Und so.