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Vielleicht sollte die deutsche Polizeigewerkschaft doch noch einmal über Kennzeichnungspflicht der Beamten nachdenken.

UPDATE 03. Mai 2010 – 22:57:
Ich hatte bereits Mathias Richels Tweet heute nachmittag g’retweeted, möchte es aber nicht missen auch hier den neusten Stand hinzu zu fügen. Der im Video gefilmte Polizist hat sich laut Pressemeldung der Berliner Polizei selbst gestellt. Es heißt hier: “Die Polizei hatte die Szenerie auf eigener Bildübertragung festgestellt und sofort von Amts wegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der Polizeiobermeister ist Angehöriger einer Berliner Einsatzhundertschaft. Er wird zunächst bis zum Abschluss der Ermittlungen nicht in der Einheit verwendet.
Der oder die Geschädigte hat sich noch nicht bei der Polizei gemeldet.”

Auch wenn ich die näheren Hintergründe und seine Motivation nicht kenne, so wirkt es zumindest auf den ersten Blick so, als würde hier der Täter Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Das finde ich prinzipiell einen sehr guten Schritt. Besonders den letzten Satz fand ich interessant. Wenn ich in meinem kargen laienhaften Rechtswissen krame, geht es bei einem Tritt gegen den Kopf um gefährliche Körperverletzung. Dies würde m.E. ein Offizialdelikt darstellen. Wird unter diesem Aspekt ermittelt, dürfte der Wille des Geschädigten keine Rolle spielen. Aber nun überlassen wir das mal denjenigen die mehr davon verstehen.

UPDATE 05. Mai 2010 – 00:34:
Wie ‘Der Tagesspiegel’ gestern (4.Mai) meldete, hat sich das mutmaßliche Opfer inzwischen beim LKA gemeldet und plant sich bald in anwaltlicher Begleitung zu dem Vorfall zu äußern.

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