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Kastrierter Pressespiegel

Rituale braucht der Mensch. So beginnt Tag für Tag mein Morgen mit einem Kaffee und dem zeitweilig noch verschlafenen Blick über den Rand der Kaffeetasse auf meinen Pressespiegel. Es ist die immergleiche Auswahl verschiedener Blätter und je nach Zeit reiht sich der ein oder andere Blog mit ein. Wichtig ist mir ein umfassenderer Überblick als ich ihn hätte, würde ich nur eine Zeitung lesen.
Gestern Früh musste ich – wie viele andere Leser auch – feststellen, dass die Seite des Hamburger Abendblattes mir nur noch den Blick auf einzelne Schlagzeilen gönnt. Immerhin mehr als die leere Seite der Welt die mich heute Morgen anstrahlte.

Ein Dank an Stefan Niggemeier, der mir mit seinem Blogeintrag „Aussichtslos, selbstmörderisch, unverschämt“ aus der Seele spricht und alles in wunderbarer Weise auf den Punkt brachte, so dass ich mich hier nicht weiter im Detail verlieren mag.

Dass sich Journalisten und/oder Redakteure im heutigen Zeitalter mit einer derartigen Herangehensweise ins Knie schießen, liegt aus meiner Sicht auf der Hand. Selbige, die in scheinbar verirrter Selbstwahrnehmung, ihre Zielgruppen beleidigen, werden hoffentlich perspektivisch eher eine Rechnung bekommen denn selbst welche zu schreiben.

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