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Joggen vs Windowshopping

Also Jogger und Joggerinnen, berichten ja immer von dem Ausschuss der Glückshormone beim Laufen. Ich hab diverse Anläufe unternommen. Anstelle von Glück stellt sich bei mir eher Aggression ein. Selten werde ich so wütend wie beim Laufen. Naja gut, vielleicht wenn ich mit dem Rad an einem Berg scheitere.
Man möge es dann vermeiden, mich darauf hinzuweisen, ich solle weiter laufen, ich hätte schlicht den Punkt noch nicht erreicht an dem das verdammte Hormon einschießt. Ich könnte dann nicht mehr für meine Faust garantieren, die in das Hinweis gebende Gesicht will.
Nun gut! Wir wollen das ja nicht eskalieren. Schließlich ist Gewalt auch keine Lösung. Also lassen wir das. Das Problem ist, meine naturgegebene Neugier. Wie ist das mit dem Glücksgefühl? Ich stell mir immer die Leute so vor als wären sie vom Kiffen  draufgeschickt oder…

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Da fällt mir ein…
Sie scheinen ja hormongesteuerte Bewegungsabläufe zu erleben. Hirnfunktion ist entsprechend fokussiert. Denkprozesse unterbrochen. Hey, dachte ich kürzlich, das kenne ich.
Das ist der Windowshoppingmodus. Allerdings nicht die Outdoorversion – bekannt auch unter Schaufensterbummel, sondern indoor. Bewegung funktioniert automatisch. Denkprozesse auf Fastnull. Und es ist ohne größere Hilfsmittel machbar. Einfach Klamotten an und los. Es geht bei Penny am Kühlregal genauso wie in Drogerien. Je mehr kleinteilige Auswahl desto besser.
Allerdings sollten die Erwartungen an das Ergebnis nicht allzu hoch sein. Ohne Einkaufszettel (und selbst dann) wird es schwierig. Zeitlich können keine Angaben zur Dauer gemacht werden. Es ist ein Zeitvakuum. Anschließende Entspannung garantiert.
Also fassen wir zusammen: Windowshopping ist gewaltfrei, sorgt für Tiefenentspannung und eine anschließende Dusche entbehrlich. Laufen hält fit, ist nicht an Öffnungszeiten gebunden und….
Ach, was soll’s. Wir machen das einfach mit den Fähnchen.

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