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Japan: Der Wald der Toten

Es ist bald Halloween; es naht der November, der Depressionen nährt und sie in ein düsteres Kleid hüllt. Wie passend, dass nerdcore.de jetzt diese Geschichte aufbringt.
Erinnert ihr euch noch an Blair Witch Project? Wenn es einen Wald gibt, der meine Fantasie in dieser Hinsicht anregt, ist es wohl der japanische Aokigahara-Wald am Fuße des Vulkans Fuji. Fuji Es wundert nicht, dass über diesen Wald zahlreiche Spukgeschichten und moderne Sagen kursieren. Laut der allwissenden Müllhalde “soll es angeblich ein mysteriöses Magnetfeld geben, das Kompasse und Elektronik unbrauchbar mache. Für diese Behauptungen gibt es jedoch keine Belege.”

Was den Wald tatsächlich zu schauerlicher Berühmtheit führte, ist die Tatsache, dass sich seit den 60iger Jahren dort jährlich bis zu hundert Leute umbringen. Den Anfang nahmen die Selbstmorde nachdem u. a. der Autor Kuroi Jukai seinen Protagonisten aus unglücklicher Liebe an den Hängen des Fuji Selbstmord begehen ließ.

Es gibt so viele Leichen, dass die Yakuza Obdachlose bezahlt, um in den Wald zu schleichen und sie zu plündern. Die Behörden suchen nur einmal im Jahr nach den Toten, da der Wald am Fuße des Fuji liegt und zu dicht ist um öfter kontrolliert zu werden.1

Die folgende schaurige Minidoku von VBS berichtet mehr.

  1. vbs.tv []
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2 Kommentare auf “Japan: Der Wald der Toten”

  1. Bellsqueen sagt:

    Blair Witch Project gibts morgen um 20.15 Uhr auf Das Vierte…
    Feel Spaß !

  2. Laja sagt:

    Oh wusste ich noch nicht – Danke für den Hinweis!