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Dem ein oder anderen dürften meine Tweets vielleicht aufgefallen sein, die ich immer dann los jagte, wenn wieder ein Lesebühnenabend anstand. Eigentlich müsste ich ja noch einmal dem Taubenvergrämer1 2 danken, dass der Jour Fitz in Hamburg3 in der Mathilde Bar stattfand. Wie sonst hätte ich darüber stolpern können, dass dort jeden zweiten Samstag im Monat die Lesebühne Längs tagt. Lesebühne Längs via http://lesebuehne.jimdo.com/
Längs sind Thomas Nast, Liefka Würdemann und Jörg Schwedler. Sie hießen mal Quer, doch schon seit langem nun Längs und sind die wohl älteste Hamburger Lesebühne.
Ihr wisst nicht was eine Lesebühne ist? Nun, der Jörch aka Jörg Schwedler übernimmt in der Regel diesen Teil der immer gleichen Einleitung für die Neuen unter den Gästen. Ende der 80iger Anfang der 90iger entstand diese Veranstaltungsform in Berlin. Liest man die Definition in der allwissenden Müllhalde schlafen einem glatt die Füße ein und das nicht nur aufgrund der Formulierung. Demnach ist eine Lesebühne “…eine Kultur- bzw. Kunstform, bei der ein festes Autorenensemble (ggf. ergänzt durch Gäste) regelmäßig – z. B. wöchentlich oder monatlich – am gleichen Ort selbst verfasste, oft unterhaltsame Texte vor Publikum vorträgt.”

Kommen Längs in der Mathilde Bar auf die Bühne, kann von eingeschlafenen Füßen wahrlich keine Rede mehr sein, denn dann rocken sie den Laden. Bisher war jeder Abend gelungen und wir hatten alle eine Menge Spaß.
Leider habe ich versäumt selbst ein Video aufzunehmen aber dieses hier gibt einen guten Eindruck wie ich finde:

Am letzten Donnerstag feierten unsere Drei nun im Molotow ihren fünften Geburtstag inklusive Aftershowparty bei der auch abgehottet werden durfte. Zu Gast bei der Lesung waren dieses Mal Viktor Hacker und Marko Formanek Beide sind übrigens echt nette Typen. Unsere Drei lasen Texte aus ihren ersten Stunden. Das Gelächter das sie auslösten, dürfte bestätigt haben, dass diese Texte einfach toll waren.

Es war ein großartiger Abend, für mich auch etwas sehr lang und… naja sagen wir mal das Aufstehen am nächsten Morgen war geradezu eine Mutprobe. Aber was soll’s es hat sich gelohnt!

Für alle die noch nicht dort waren, es wird höchste Zeit. Verpasst die nächste Lesung nicht, es ist einfach toll.

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