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Alles ist möglich!

Oder nichts ist unmöglich!
Ein schönes Motto für den Start ins neue Jahr!

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Street art by Pegasus – http://pinterest.com/pin/192177109075666081/?s=3&m=wordpress

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Der Weihnachtswahnsinn

Um 5. 30 Uhr klingelt der Wecker wie fast jeden Tag im Alltag.
Zweimal gesnoozt, dann doch aufgestanden.
Es folgt der immer wiederkehrende “Täglich-grüßt-das Murmeltier”-Aktionismus. Ich spare der werten Leserschaft die Sammlung aus Frühstück machen, Tiere versorgen, Duschen und so vieles mehr.
Um 8.00 Uhr stehe ich bereits im ersten Supermarkt. Zwar finde ich dort den begehrten Kloßteig, der inzwischen zur vorweihnachtlichen Rarität wurde und packe ihn -ganz glückliche Jägerin, in meinen Einkaufshelfer, doch die nächste Hürde gilt es sogleich zu nehmen.
Auf zum Käse: Weidmannsheil, denke ich noch, als ich suchend vor dem Regal stehe. Bin ich noch morgenblind? Reihe um Reihe scannen meine Augen die Käsedarbietungen. Wie ein alter Nadeldrucker rattern meine Augen von links nach rechts, dann wieder links, rechts. Nach dem dritten Gesamtdurchgang spreche ich eine Frau an, die offensichtlich dort arbeitet. “Sagen Sie, Raclettekäse? Haben Sie Racelettekäse?” Sie verneint bedauernd. Man habe nur so einen kleinen Baustein für Käse und da sei weder an Weihnachten noch Sylvester Racelettekäse im Programm. Sicher könnte ich in einer größeren Filiale mehr Glück haben. Ich lasse noch einmal – ebenfalls bedauernd – meinen Blick über die gefühlt 100 m lange Käsekühlung schweifen und ziehe mit eingezogenem Kopf weiter. Doch erschüttert bin ich nicht. Wozu habe ich schließlich eine Mittagspause, wenn ich diese nicht mal gewinnbringend nutze.
4 Stunden später wage ich mich raus und werde förmlich von den Menschenmassen erschlagen. In der Bank spare ich mir das Anstehen, wer braucht schon Bargeld und so ziehe ziehe ich ohne weiter.
Die nächste Schlange an der Käsetheke des nächsten Supermarkts, lässt mich ebenfalls aufgeben. Beträgt meine Mittagspause nur 30 Minuten und nicht zwei Stunden. Ein Blick über die anstehenden Leute, sagt mir Urlauber, Urlauber, gestresste Hausfrau, Rentnerin, Urlauber. Im Ergebnis bewerte ich das Verpeilungslevel hoch und drehe ab. Immerhin habe ich am Ende wieder einen anderen kleinen Teil des Weihnachtseinkaufs erjagen können und andere Supermärkte haben schließlich auch schöne Kühltruhen oder Käsetheken, die ganz bestimmt auch Racelettekäse führen. Über die Drogerie und den ortsansässigen Kaffeedealer, geht es zurück an meinen Arbeitsplatz.
Als ich am Abend nach einem weiteren Supermarktbesuch, einer Stippvisite in der Apotheke in der Post stehe, weil ich die Weihnachtskarten den Tag über in meiner Handtasche spazieren trug, anstelle sie in einen der gelben Kästen zu werfen, hätte ich fast lachen können. Selbst der unfreundliche Mensch, der mich fälschlicher Weise beschuldigte, dass ich mich vorgedrängelt hätte, obgleich sein Paketstapel so hoch war, dass er mich wohl schlichtweg übersah, kann mich nicht aus der Ruhe bringen.
Irgendwann lande ich schließlich auf dem Sofa. Müde und ko und irgendwie weihnachtswahnsinnig.

Frohe Weihnachten!

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Gefunden über Twitter beim Gesichtsbuch
Geeignet für alle, die die abgedroschenen Wunschkarten zum neuen Jahr über haben. A New Year’s wish. Text by Neil Gaiman & art by David Mack

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Yo! R. I. P. Freundin!

Sie war eine wahre Freundin bis zum Ende. Selbst ihr Abgang war der Ehre eines wahren Kriegers gleich zu setzen.
Keine hat dieses Heim so lange geziert, begleitet in guten wie in schlechten Zeiten und die Treue gehalten selbst in der letzten Stunde ihres Seins.
Sie hat unser Lachen ebenso geteilt wie unsere Tränen. So manches Mal hat sie nicht enden wollenden Küchengesprächen gelauscht und dazu fast Beifall gebend ihre Trommel gerührt.
Sie schaffte ihren Weg bis zu Letzt als ihr lediglich zum allerletzten Schlag der Trommel die Kraft fehlte.
Du, meine Freundin! Unvergessen und immer dar. Mit dir gehen 20 Jahre Erinnerung. Es bleibt ein Platz in unserem Herzen.
Rest in Peace meine Freundin.
Ruhe in Frieden, oh du Beste aller Waschmaschinen. Was nach dir kommt wird anders sein, doch du bist unvergessen eingezogen in den heiligen Schrotthimmel.

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…. zumindest Ende des 19. Jahrhunderts. So geschehen im Trans-Allegheny Lunatic Asylum in West Virginia USA.
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Bildquelle via Tweet von Benjamin Law (@mrbenjaminlaw)

Das Lesen von Novellen konnte also ebenso wie Astma, Menstruationsbeschwerden, Masturbation, Unsittlichkeit, die Ehe zwischen Cousins und vieles mehr dazu führen, dass man in der Psychiatrie landete.

Besonders Frauen waren damals von dem Gutwill ihrer Männer abhängig. Für den ein oder anderen ehrbaren Ehemann fand sich so eine Möglichkeit die Ehefrau loszuwerden, wurde beispielsweise Platz für die Geliebte gebraucht.

“In 1872 . . . if [a married woman's] husband had a mistress or if she had inherited money . . . he could bring her here,” [...] “He could sign her in and leave her until he decided to come back and get her — or until she died, whichever came first.” (Quelle)

Hinter einigen besonders frauentypischen “Diagnosen” konnte sich alles verstecken, von einer außerehelichen Schwangerschaft bis hin zu Essstörungen oder Hysterie.

Weston State Hospital in w:Weston, West Virginia

Weston State Hospital in w:Weston, West Virginia

Das Trans-Allegheny Lunatic Asylum wurde 1858 eröffnet und sollte zunächst nur 240 Patienten aufnehmen, in den 1950igern waren es zeitweise 2400 Menschen, die dort untergebracht waren. 1994 wurde es geschlossen und dient heute es als Museum. Die Geschichte des Hauses gibt einen recht guten Einblick über die damaligen gesellschaftlichen und moralischen Normen und Werte. Allein die Liste der Einweisungsgründe spricht Bände. Unglaublich? Ja! Doch so lange ist das noch gar nicht her und zu glauben solche Häuser habe es nur in den USA gegeben, ist sicher nur eine Illusion.

 

Bildquelle

Mehr Lesestoff zu dem Thema

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Also wenn man so krank vor sich hin erkältet, findet man so mancherlei.
Schon gewusst, dass für Erwachsene 2-4 Infekte im Jahr normal sind und bei Kindern sogar bis zu 12?
Tja! Wie schön, so herrlich normal zu sein. Denn auf mehr als die zwei Infekte komme ich nicht. Nicht mehr in diesem Jahr. Immerhin ist bald Weihnachten! Apropos gibt es schon Lebkuchen?
Seisdrum so oder so haut das zeitlich schon gar nicht mehr hin.
Und! Viel wichtiger ist, dass ich alle weiteren Infekte bereits abbestellt habe! Jupp und zwar direkt an der Quelle, in der Apotheke. Ich habe dort ausdrücklich mitgeteilt, dass ich nun die erste Runde Erkältungswelle beim Schopf gepackt habe, alle weiteren jedoch strikt ablehne. Ich bin durch damit! So! Die nette Frau hat mir mit einem “Das klappt sicher!” zugestimmt und so sind wir im Geschäft. Deal ist deal.
Und für alle Mitleider. Schont euch und… mehr geht nicht.

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Schule ist toll?

September 1977

September 1977

In ein paar Wochen ist Zwergeneinschulung meines Lieblingskinds. Grund genug sich zu erinnern.

Er dürfte nicht der Einzige sein, der erst beim Anblick des neuen Ranzen doch in die Schule wollte. Und auch nicht der Einzige, der sich ansonsten eher in sein Schicksal ergeben hat. Wer hat schon eine Wahl? Die Kita-Zeit ist zu Ende. Abschiedsfeiern, Abschiedskuchen, Abschied…schmeckt bitter, nicht süß. Liebgewonnenes endet, ohne dass man mit entscheiden durfte. ‘Aber ich wollte doch noch…’ Unerbittlich mahlt die Mühle. Irgendwo tief drin weiß man, dass man nichts machen kann und es auch nicht hilft, einfach weiter zur Kita zu gehen. Da will einen ja keiner mehr. Autsch, das sitzt. Nun gut, die Anderen gehen auch, dann muss das wohl sein.

Jeder um einen herum erzählt verdächtig bemüht wie toll das wird. Man sei ja nun so groß, nun beginne auch der Ernst des Lebens, das wird ganz prima! Klar ist man groß: ‘Hey ich kann immerhin schon fast genauso lang tauchen wie Papa und als ich mir neulich das Knie aufschlug war ich auch der keinen Schmerz kennende Indianer. Und wer oder was ist überhaupt dieser Ernst des Lebens? Was kann der? Will ich den? Ja toll, das kann wieder keiner erklären. Doofe Erwachsene.’

Versucht es mal ihr Heerscharen Erwachsener, die angerührt und verzückt am großen Tag der Einschulung jauchzen. Antworten sind meist gestammelte Ablenkungsmanöver. Sowas wie der Hinweis, was man nicht alles tolles lernen wird und wie schön das doch ist mit den Freunden zusammen zu sein. Ach und im Grunde ist Schule doch wie ein großes Abenteuer. Aaaah ja, klar. Ernst Abenteuer also. Wenn das nicht überzeugt.

Doch was soll man stattdessen sagen? Schule ist wie Kaugummi, anfangs süß und fluffig, später bitter und hart. Schule lehrt dich, dass deine Freunde nicht nur beim Schwimmen Konkurrenten sind. Schule zeigt dir was ne Harke ist, zwingt dich Dinge zu lernen, die du nie wieder brauchst, mit denen du dich zuweilen unter Tränen quälen wirst und die du erst im fortgeschrittenen Alter schätzen kannst. Also dann wenn du so alt bist wie die, die du dir jetzt auch als Omas vorstellen könntest so mit 20 oder so.
Tja, was soll man sagen. Am Ende bleibt sowas wie: so ist das Leben, der Lauf der Dinge. Auch wenn man den Sinn nicht immer gleich erkennen kann, ergibt er sich später. Und hey, Schule kann auch Spaß machen. Lernen kann Spaß machen.
Hoffen wir mal, dass das Lieblingskind an Pädagogen gerät, die den Lehrstoff spielend zu vermitteln verstehen. Die lehren wie man lernt und dabei den Spaßfaktor nicht vergessen. Die sich gegen hysterische Eltern zu wehren wissen, die ihre Zwerge noch größerem Leistungsdruck aussetzen wollen. Ich selbst habe diese Lehrer als Raritäten in Erinnerung. Ihm wünsch ich einen Sack voll davon. Wenn ich könnte, würde ich ihm die in die Schultüte hexen. Aber nun, wer sagt auch Schule sei Hexenwerk.
In diesem Sinne, auf zu Episode II

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What else do we need…

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….just the stars watching us.

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Joggen vs Windowshopping

Also Jogger und Joggerinnen, berichten ja immer von dem Ausschuss der Glückshormone beim Laufen. Ich hab diverse Anläufe unternommen. Anstelle von Glück stellt sich bei mir eher Aggression ein. Selten werde ich so wütend wie beim Laufen. Naja gut, vielleicht wenn ich mit dem Rad an einem Berg scheitere.
Man möge es dann vermeiden, mich darauf hinzuweisen, ich solle weiter laufen, ich hätte schlicht den Punkt noch nicht erreicht an dem das verdammte Hormon einschießt. Ich könnte dann nicht mehr für meine Faust garantieren, die in das Hinweis gebende Gesicht will.
Nun gut! Wir wollen das ja nicht eskalieren. Schließlich ist Gewalt auch keine Lösung. Also lassen wir das. Das Problem ist, meine naturgegebene Neugier. Wie ist das mit dem Glücksgefühl? Ich stell mir immer die Leute so vor als wären sie vom Kiffen  draufgeschickt oder…

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Bildquelle

Da fällt mir ein…
Sie scheinen ja hormongesteuerte Bewegungsabläufe zu erleben. Hirnfunktion ist entsprechend fokussiert. Denkprozesse unterbrochen. Hey, dachte ich kürzlich, das kenne ich.
Das ist der Windowshoppingmodus. Allerdings nicht die Outdoorversion – bekannt auch unter Schaufensterbummel, sondern indoor. Bewegung funktioniert automatisch. Denkprozesse auf Fastnull. Und es ist ohne größere Hilfsmittel machbar. Einfach Klamotten an und los. Es geht bei Penny am Kühlregal genauso wie in Drogerien. Je mehr kleinteilige Auswahl desto besser.
Allerdings sollten die Erwartungen an das Ergebnis nicht allzu hoch sein. Ohne Einkaufszettel (und selbst dann) wird es schwierig. Zeitlich können keine Angaben zur Dauer gemacht werden. Es ist ein Zeitvakuum. Anschließende Entspannung garantiert.
Also fassen wir zusammen: Windowshopping ist gewaltfrei, sorgt für Tiefenentspannung und eine anschließende Dusche entbehrlich. Laufen hält fit, ist nicht an Öffnungszeiten gebunden und….
Ach, was soll’s. Wir machen das einfach mit den Fähnchen.

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Ein Hashtag für die Liebe und den Frieden. Die Bilder sprechen für sich.

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Tweet von @luigidegennar

Stop bombing! Stop the massacre! Stop walls!

pic.twitter.com/ef8HJPNErG

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Tweet von @eszter_cs

#JewsAndArabsRefuseToBeEnemies
feministing.com/2014/07/21/jew… pic.twitter.com/37xdL2Rlcc

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Tweet von @luigidegennar

#JewsAndArabsRefuseToBeEnemies
Two children, two Peoples, two (really free and independent) States pic.twitter.com/v2Z8B4WhJH

Danke auch an Ronny von kfmw und Rene von Nerdcore

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